Archiv für die Kategorie 'Marketing'

PR ist ein probates Mittel um Unternehmen zu präsentieren. Wenn PR gut läuft, dann ggf. sogar effizienter als so manche Werbemaßnahme. Doch nicht nur gestandene Unternehmen und Unternehmer können oder sollten sich die Dienste einer PR-Agentur gönnen – nein, auch Gründer profitieren davon.

Da es aber immer wieder Mißverständnisse darüber gibt was eine PR-Agentur leisten kann oder leisten muß, gibt es einen sehr schönen Artikel von Tilo Bonow im Online-Magazin “Gründerszene”, der so manchem Unternehmer vielleicht einmal die Augen öffnet.

PR-Agenturen sind sinnvoll und wirksam – aber auch sie können nicht zaubern, wie es die Erfahrungen z.B. mit Sportvereinen dieser Welt zeigten.

Den Artikel findet Ihr hier.

Laut einer Studie des BSI (Brand Science Institute) ist ein Großteil der Kunden mit Social Media-Aktivitäten von Unternehmen unzufrieden.

Warum das so kann man nun bei den Netathleten und beim Blog von Isabella Mader, einer Social Media Expertin der Donau Uni Krems, nachlesen.

Interessant ist es allemal. Ich bin ja mittlerweile nicht mehr so verwöhnt und schon froh, wenn Unternehmen sich überhaupt dem Thema Social Media stellen und es nutzen.

Da sollte man einen gewissen Lernprozeß schon zubilligen.

Da hat Coca Cola doch mal wieder den Vogel abgeschossen. Klasse Aktion, bei der das reale Leben mit Facebook verknüpft wird.

In Israel veranstaltet Coca Cola jährlich eine Art Vergnügungspark mit verschiedenen Attraktionen, von der Wasserrutsche bis hin zur Massagebank. Jeder Besucher erhielt zu Beginn ein Armband, auf dem seine Facebook-Accountdaten gespeichert waren. Bei jeder Attraktion wurde ein Sensor aufgebaut, der einen “Gefällt mir” Button aktivierte, wenn der Besucher sein Armband davor hielt. In Echtzeit wurde diese Info dann an Facebook übertragen. Sogar Fotos etc. wurden gemacht. Aber seht Euch die Aktion einmal selbst an:

Mein Fazit: Gefällt mir!

Früher einmal fand ich Radsport klasse. Zwar uninteressant für mich zu gucken, aber dennoch klasse. Warum? Nun, ich konnte und kann z.B. der Materialschlacht in der Formel 1 nichts abgewinnen. Für mich ist Sport immer damit verbunden, dass man die Sportgeräte aus eigener Kraft bewegt. Auch wenn ich den Aufschrei der Formel 1- Fans nun bereits erahnen kann – sicherlich ist dieser Sport für die Fahrer auch körperlich höchst anstrengend, ich aber setze da andere Bewertungskriterien für mich an.

Ich habe die Drahteseltreiber immer bewundert, wie sie beispielsweise die Bergstrecken der Tour de France hochgeackert sind. Hier im norddeutschen Flachland ist ja bereits das fahrradeske Erklimmen eines Deiches zu vergleichen mit einer Pyrenäen-Etappe.
Radsport war für mich immer ein ehrlicher und harter Sport.

Diese Bewunderung der sportlichen Leistungen ist allerdings einem absoluten “ist mir doch egal” gewichen.
Schlimm finde ich, dass die Dopingskandale der letzten Jahre im Radsport ganze Generationen von Erfolgen in Frage stellen.
Was ich aber noch schlimmer finde, das ist die anhaltende Dummheit der Fahrer. Ich entschuldige mich für diese verbale Entgleisung, aber anders ist es wohl nicht zu bewerten und zu benennen. Ich meine ein Sport, in dem es so viele Skandale innerhalb kürzester Zeit gab – und die Fahrer dopen immer noch fleissig weiter. Wohlwissend, dass ein ganzer Sport unter besonderer Beobachtung steht.

Man stelle sich vor, ein holländischer Grenzübergang wird vermehrt kontrolliert und es werden eben dort vermehrt Drogen gefunden und konfisziert. Wer wird denn dann über diesen Grenzübergang weiterhin Drogen schmuggeln?

Man vermutet sicherlich eher die nicht so ganz hellen Subjekte der kriminellen Gesellschaft, oder?

Milram (Nordmilch) zieht sich nun vom Radsport zurück. Offiziell mit der Begründung, dass die Marketingziele erreicht wurden und kein Engagement mehr in diesem Bereich notwendig wäre. Es gibt aber hinter vorgehaltener Hand anscheinend auch andere Beweggründe.
Letztlich wird der Doping-Pool Radsport mit seinem immer unglaubwürdigeren Auswüchsen und einem wachsenden Nagativimage selbst dafür verantwortlich sein, dass sich immer mehr Sponsoren distanzieren.

Mir tut es für die ehrlichen und hart für den Erfolg arbeitenden Fahrer im Radsport leid, die unter dem Verfall der Sportethik einiger Rad”sportler” zu leiden haben.

Ich jedenfalls muß in den nächsten Jahren erst einmal wieder davon überzeugt werden, dass man “ehrliche Arbeit” im Radsport abliefert, bevor ich wieder so etwas wie Bewunderung empfinde. Da schaue ich mir lieber den Sechstagemarathon im Hallenhalma an oder die Murmelmeisterschaften im Murmelstadion zu Jennelt/Uttum.

Was haben Social Media und Hunde gemeinsam?

Die Frage hätte ich mir auch gestellt, wenn ich nicht am Mittwoch mit meinem Sohnemann im Kino gewesen wäre.

Marmaduke heißt der Streifen und dieser hat letztlich tatsächlich mit Social Media zu tun.
Ich möchte keine Filmkritik schreiben – wobei der Streifen für Hundeliebhaber und Kids mit Sinn für coole Sprüche wirklich lustig ist.
Um Euch kurz im Bilde zu halten ein kleiner Handlungsabriss.

Eine Familie lebt in Cansas, zusammen mit der dänischen Dogge Marmaduke. Papa ist Marketing-Fuzzy (eigentlich eher Werbedesigner) in der Tierbranche. Er bekommt das Angebot eines Fastmarktführers für Bio-Hundefutter in Californien zu arbeiten und zieht sein Ding durch, meint Umzug und angenommene Stelle. Dies macht er allerdings, ohne seine Kinder zu fragen. Wie es komemn muß sind Hund, Sohn und Tochter letztlich unglücklich in Californien und Papas Ideen kommen in seiner neuen Firma auch nicht so gut an. Am Ende rettet Papa lieber seinen Hund als zu einer Firmenpräsentation zu gehen – und wird gefeuert.

Nun kommen die Social Media ins Spiel. Papa Phil hat zwar die Präsentation versaut und der Deal seines (jetzt Ex-)Arbeitgebers mit einem potenziellen Partner ist dadurch geplatzt, aber seine Hunderettungsaktion wurde von neuen Freunden seines Sohnes mit einer Cam aufgenommen und bei Youtube platziert. Das Video hatte ratz fatz über 600.000 Klicks und damit ist der Deal seines (nun wieder) Arbeitgebers doch noch geglückt.

Also liebe Unternehmer und Werbefuzzies: Social Media Integration ins Marketing lohnt sich tatsächlich. Auch wenn es sich hier nur um ein fiktives Hollywoodszenario handelt, so könnte ein ähnlicher Fall durchaus in der Realität vorkommen.

Social Media lohnen eben doch!

Marmaduke

Ich habe heute einen sehr interessanten Artikel und einen dazu geschriebenen User-Kommentar gelesen. Der Artikel mit dem Titel “Social media und Marketing – was tut der Mittelstand?” befindet sich hier: http://bit.ly/d4I87V und befasst sich mit einer Studie, ob und wieviele KMUs Social Media (hier vor allem Twitter) in der Region Ostwürttemberg nutzen oder nicht.

Interessant ist einmal die Feststellung, dass 59% von 250 befragten kleinen Unternehmen Twitter nicht kennen. 3% nutzen den Dienst nur, 89% planen den Einsatz nicht.

Eine Userin schrieb nunmehr einen Kommentar, der für mich etwas befremdlich ist. Sie outet sich als “großen Fan” von Social Media, schreibt aber auch, dass nicht zwingend jedes kleine Unternehmen auch etwas von der Nutzung hat – es sogar peinlich sein kann, wenn man es falsch nutzt. Insgesamt möchte ich der guten Frau ihre Meinung lassen, keine Frage.

Aber eine ihrer Aussagen stört mich dann doch etwas. Ich zitiere:”vielleicht sollte man sich mal überlegen auch kritisch drüber zu denken, es gibt auch unternehmen die sehr wohl noch immer ohne homepage auskommen.

RUMMS!

Selbstverständlich gibt es diese Unternehmen. Aber: ist es wirklich im Unternehmenssinne sich auf Stammkunden und “machen wir schon immer so”-Handlungsweisen zu verlassen? Gerade in Zeiten, in denen Akquiseformen immer mehr restriktiert werden?

Ich merke es an mir selbst. Wenn ich etwas Neues suche, egal ob regional oder lokal, dann schaue ich im Netz nach, ob es eine Webseite gibt. Anbieter ohne Webseite fallen ganz aus meiner Entscheidung raus, Anbieter mit unzureichenden Informationen auf ihrer Webseite ebenfalls.

Sicherlich kommen manche Unternehmen auch ohne Webseite aus, aber im Zuge der globalen Angebote und Vergleichsmöglichkeiten werden diese Unternehmen irgendwann diesem Umstand Tribut zollen, da bin zumindest ich mir sicher. Gleiches gilt natürlich auch für Unternehmen, die zwar Webseite und E-Mail haben, aber auf Anfragen nicht reagieren, weil sie ihre Mailkonten nicht abfragen.

Letztlich geht es bei der Frage “Online” doch speziell für kleinere Unternehmen darum sich kostengünstig präsentieren zu können. Wer kann es sich denn leisten sich nur auf die herkömmliche Akquise zu verlassen? Wer kann sich denn teure Präsentationsunterlagen leisten, wenn es via www doch um einiges günstiger machbar ist? Ich denke kaum einer kann es sich wirklich leisten, von daher ist in meinen Augen für eine Unternehmen (gleich welcher Größe) eine Webseite heutzutage ein MUSS! Die Nutzung von Social Media wird an Wichtigkeit zunehmen und kann eine Onlinepräsenz stark unterstützen. Es kommt natürlich immer auf die Zielgruppen an, aber z.B. für Consumer-Produkte ist eine weitgestreute Onlinepräsenz innerhalb eines gut geplanten Onlinekonzepts kaum zu überbieten.

Die Zeit wird zeigen wer, warum und vor allem wie überlebt.

Egg

The Creatives….

Mal wieder was Kurzes für zwischendurch…. (obwohl der Clip etwas länger ist…)

Was ich da gestern in meinem Postfach hatte, hat mich umgehauen. Sind hierzulande die Rundfunkanstalten eher darauf aus die Nichtzahler direkt auf die rechtlichen Gegebenheiten hinzuweisen, ist Schweden bereits viele Schritte weiter. Aber lieber selbst miterleben, wie die Schweden im Internet ein Viral schaffen, dass sogar eine eindeutige Botschaft erkennen lässt.

Neues Bild

Hen

Web 2.0 Aufreger 2009

Die Agentur webguerillas hat eine Recherche durchgeführt, die zeigt, dass man web 2.0 respektive Social Media doch ernst nehmen sollte. Ich habe bereits in einem anderen Blogeintrag darauf hingewiesen, wie sich soziale Netzwerke auf Unternehmen auswirken können, aber anscheinend gibt es immer noch genügend Unternehmen, die das nicht verstehen. Selbst die “großen” und einflussreichen … sehr merkwürdig.

Wie dem auch sei, das Magazin “internet – world business” hat die Analyse der webguerillas einmal aufgenommen und zusammengefasst.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und bin auf die Aufreger 2010 bereits gespannt.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2010.

Wie sagt Herr Busse immer so schön: bleiben Sie uns gewogen.

Hen

Weihnachten und das Web.

Eine interessante Meldung flatterte mir gestern ins Haus.

Laut einer Studie des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM , http://www.bitkom.org) nutzt bereits jeder Zehnte Communities und Blogs.

Diesem Trend trägt auch das Weihnachtsgeschäft in Sachen Post Rechnung, denn immer mehr Menschen vertrauen auf digitale Weihnachtsgrüße. Während Frauen häufiger Karten oder Briefe schreiben, so sind es hauptsächlich die männlichen Personen, die es lieber “digital machen”. Jeder Zehnte möchte seine Weihnachtsgrüße online versenden. Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM, ergänzt: „Kaum sind E-Mails eine Alternative zur traditionellen Weihnachtskarte geworden, bekommen sie von Web-2.0-Technologien neue Konkurrenz“.

Die Studie gibt uns folgende Zahlen preis:
- 28 Prozent schicken zu Weihnachten E-Mails (2008 waren es 33 Prozent)
- SMS sendet jeder Fünfte
- traditionelle Weihnachtskarte oder ein Weihnachtsbrief per Post sendet jeder Zweite, jedoch mit stark abnehmender Tendenz.

Weiterhin beachtlich: Senioren (62 Prozent) schreiben weit häufiger Briefe oder Postkarten als Teenager (43 Prozent), Frauen (58 Prozent) zudem häufiger als Männer (45 Prozent). Generell aber wird die handgeschriebene Weihnachtspost seltener. Brachten im vergangenen Jahr fast 60 Prozent der Bundesbürger eine Karte oder einen Brief auf den Weg, so sind es jetzt nur noch 52 Prozent.

Die Entwicklung scheint kaum aufzuhalten. Letztlich wird sich wieder einmal zeigen, dass das Arbeiten in sozialen Netzwerken für Unternehmen immer unumgänglicher wird – auch oder grade zur Weihnachtszeit.

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