Archiv für die Kategorie 'Social Media'

Laut einer Studie des BSI (Brand Science Institute) ist ein Großteil der Kunden mit Social Media-Aktivitäten von Unternehmen unzufrieden.

Warum das so kann man nun bei den Netathleten und beim Blog von Isabella Mader, einer Social Media Expertin der Donau Uni Krems, nachlesen.

Interessant ist es allemal. Ich bin ja mittlerweile nicht mehr so verwöhnt und schon froh, wenn Unternehmen sich überhaupt dem Thema Social Media stellen und es nutzen.

Da sollte man einen gewissen Lernprozeß schon zubilligen.

Da hat Coca Cola doch mal wieder den Vogel abgeschossen. Klasse Aktion, bei der das reale Leben mit Facebook verknüpft wird.

In Israel veranstaltet Coca Cola jährlich eine Art Vergnügungspark mit verschiedenen Attraktionen, von der Wasserrutsche bis hin zur Massagebank. Jeder Besucher erhielt zu Beginn ein Armband, auf dem seine Facebook-Accountdaten gespeichert waren. Bei jeder Attraktion wurde ein Sensor aufgebaut, der einen “Gefällt mir” Button aktivierte, wenn der Besucher sein Armband davor hielt. In Echtzeit wurde diese Info dann an Facebook übertragen. Sogar Fotos etc. wurden gemacht. Aber seht Euch die Aktion einmal selbst an:

Mein Fazit: Gefällt mir!

Was haben Social Media und Hunde gemeinsam?

Die Frage hätte ich mir auch gestellt, wenn ich nicht am Mittwoch mit meinem Sohnemann im Kino gewesen wäre.

Marmaduke heißt der Streifen und dieser hat letztlich tatsächlich mit Social Media zu tun.
Ich möchte keine Filmkritik schreiben – wobei der Streifen für Hundeliebhaber und Kids mit Sinn für coole Sprüche wirklich lustig ist.
Um Euch kurz im Bilde zu halten ein kleiner Handlungsabriss.

Eine Familie lebt in Cansas, zusammen mit der dänischen Dogge Marmaduke. Papa ist Marketing-Fuzzy (eigentlich eher Werbedesigner) in der Tierbranche. Er bekommt das Angebot eines Fastmarktführers für Bio-Hundefutter in Californien zu arbeiten und zieht sein Ding durch, meint Umzug und angenommene Stelle. Dies macht er allerdings, ohne seine Kinder zu fragen. Wie es komemn muß sind Hund, Sohn und Tochter letztlich unglücklich in Californien und Papas Ideen kommen in seiner neuen Firma auch nicht so gut an. Am Ende rettet Papa lieber seinen Hund als zu einer Firmenpräsentation zu gehen – und wird gefeuert.

Nun kommen die Social Media ins Spiel. Papa Phil hat zwar die Präsentation versaut und der Deal seines (jetzt Ex-)Arbeitgebers mit einem potenziellen Partner ist dadurch geplatzt, aber seine Hunderettungsaktion wurde von neuen Freunden seines Sohnes mit einer Cam aufgenommen und bei Youtube platziert. Das Video hatte ratz fatz über 600.000 Klicks und damit ist der Deal seines (nun wieder) Arbeitgebers doch noch geglückt.

Also liebe Unternehmer und Werbefuzzies: Social Media Integration ins Marketing lohnt sich tatsächlich. Auch wenn es sich hier nur um ein fiktives Hollywoodszenario handelt, so könnte ein ähnlicher Fall durchaus in der Realität vorkommen.

Social Media lohnen eben doch!

Marmaduke

Ich habe heute einen sehr interessanten Artikel und einen dazu geschriebenen User-Kommentar gelesen. Der Artikel mit dem Titel “Social media und Marketing – was tut der Mittelstand?” befindet sich hier: http://bit.ly/d4I87V und befasst sich mit einer Studie, ob und wieviele KMUs Social Media (hier vor allem Twitter) in der Region Ostwürttemberg nutzen oder nicht.

Interessant ist einmal die Feststellung, dass 59% von 250 befragten kleinen Unternehmen Twitter nicht kennen. 3% nutzen den Dienst nur, 89% planen den Einsatz nicht.

Eine Userin schrieb nunmehr einen Kommentar, der für mich etwas befremdlich ist. Sie outet sich als “großen Fan” von Social Media, schreibt aber auch, dass nicht zwingend jedes kleine Unternehmen auch etwas von der Nutzung hat – es sogar peinlich sein kann, wenn man es falsch nutzt. Insgesamt möchte ich der guten Frau ihre Meinung lassen, keine Frage.

Aber eine ihrer Aussagen stört mich dann doch etwas. Ich zitiere:”vielleicht sollte man sich mal überlegen auch kritisch drüber zu denken, es gibt auch unternehmen die sehr wohl noch immer ohne homepage auskommen.

RUMMS!

Selbstverständlich gibt es diese Unternehmen. Aber: ist es wirklich im Unternehmenssinne sich auf Stammkunden und “machen wir schon immer so”-Handlungsweisen zu verlassen? Gerade in Zeiten, in denen Akquiseformen immer mehr restriktiert werden?

Ich merke es an mir selbst. Wenn ich etwas Neues suche, egal ob regional oder lokal, dann schaue ich im Netz nach, ob es eine Webseite gibt. Anbieter ohne Webseite fallen ganz aus meiner Entscheidung raus, Anbieter mit unzureichenden Informationen auf ihrer Webseite ebenfalls.

Sicherlich kommen manche Unternehmen auch ohne Webseite aus, aber im Zuge der globalen Angebote und Vergleichsmöglichkeiten werden diese Unternehmen irgendwann diesem Umstand Tribut zollen, da bin zumindest ich mir sicher. Gleiches gilt natürlich auch für Unternehmen, die zwar Webseite und E-Mail haben, aber auf Anfragen nicht reagieren, weil sie ihre Mailkonten nicht abfragen.

Letztlich geht es bei der Frage “Online” doch speziell für kleinere Unternehmen darum sich kostengünstig präsentieren zu können. Wer kann es sich denn leisten sich nur auf die herkömmliche Akquise zu verlassen? Wer kann sich denn teure Präsentationsunterlagen leisten, wenn es via www doch um einiges günstiger machbar ist? Ich denke kaum einer kann es sich wirklich leisten, von daher ist in meinen Augen für eine Unternehmen (gleich welcher Größe) eine Webseite heutzutage ein MUSS! Die Nutzung von Social Media wird an Wichtigkeit zunehmen und kann eine Onlinepräsenz stark unterstützen. Es kommt natürlich immer auf die Zielgruppen an, aber z.B. für Consumer-Produkte ist eine weitgestreute Onlinepräsenz innerhalb eines gut geplanten Onlinekonzepts kaum zu überbieten.

Die Zeit wird zeigen wer, warum und vor allem wie überlebt.

Hen

Käse mit Power

Meine Mutter sagte schon früher immer: “Iss Käse, dat gibt Muckis!” Ich wollte es nie so recht glauben, geschmeckt hat er trotzdem.
Allerdings mag ich keinen Cheddar, sondern eher Sorten wie Butterkäse, Gouda und Edamer.

Dieser Käseliebhaber aber scheint Cheddar zu vergöttern. Wenn auch zuerst etwas traurig anmutend.

Sehr schöne Kampagne des Herstellers Puma.
Was tun Hooligans an einem Valentinstag? Wem schütten sie ihr Herz aus? Schaut es Euch an, irgendwie wirken die Jungs auf einmal richtig kuschelig und nett. Vielleicht aber auch deshalb, weil ich englische Fangesänge liebe und mir jedesmal eine Gänsehaut garantiert ist.

Egg

Legenden in Social Media

Vielleicht kennen Sie das auch. Um den Hype der Social Media entwicklen sich schnell Mythen und Legenden, und nur selten können die “Newbies” sich diesen entziehen. Klaus-Dieter Knoll macht einen Anfang und räumt mit drei großen Mythen auf, die sich seit Anbeginn als solche manifestiert haben in der Social Media Welt.

Wer kennt sie auch nicht…

Mythos 1: Emails sind tot.

Wirklich? Hat man dies nicht auch schon mal von der Briefpost gesagt? Und wieviel werden heute noch täglich verschickt? Mehr als wir denken. Emails haben sich den Platz in der täglichen Kommunikation auf Jahre gesichert. Selbst heute gibt es immer noch Menschen, die dieser Kommunikationsmöglichkeit entsagen – und dann sollll man sie schon für tot erklären? Ich denke nicht. Vor allem steckt die Kommunikation im Social Media Bereich oftmals noch in den Kinderschuhen. Seien es Statusanzeigen in Facebook, der Buschfunk in der VZ-Familie oder auch die 140 Zeichen in Twitter. Alles Kommunikationssysteme, die heutzutage vielfach genutzt werden. Doch bis jetzt ist diese Nutzergruppe recht homogen und stellt sicherlich noch keine Gesamtheit dar.

Viel eher noch geht gerade von diesen Kommunikationssystemen eine regelrechte Gefahr aus, denn jeder wird dort zu seinem eigenen Autor. Krisen sind vorprogrammiert, der von “Domino Pizza” ist bestimmt nicht der letzte große Fall gewesen.

Mythos 2: Unternehmen(r) müssen bloggen.

Wenn das Thema, das Umfeld und das Produkt selber zum bloggen passen, dann ist dies sicherlich eine Option. Mehr aber nicht. Es muss passen, damit das ganze ohne Streuverluste in das Gesamtpaket integriert werden kann. Ein Blog einzurichten geht heute schneller als ein vernünftiges 3-Gänge-Menü zuzubereiten. Doch was dann kommt, ist die eigentliche Herausforderung an einem Blog. Inhalte.

Die meisten Blogs verlieren dann an Attraktivität, wenn Sie nicht mehr regelmäßig gepflegt werden und die letzten Blogeinträge ein Datum preisgeben, das nach gefühlter Onlinezeit eine vorherige Generation darstellt. Kontinuität ist hier sicherlich ein Stichwort, das Blogs benötigen, um auch eine echte Informationsquelle für seine anvisierte Zielgruppe zu bieten. Doch wie gesagt, nur das Gesamtpaket kann ein nachhaltiges Unternehmensimage erzeugen. Ein Blog ist dabei nur ein kleiner Baustein in einer Matrix von Instrumenten der Unternehmenskommunikation.

Mythos 3: “Viral” ist gleichbeteutend mit Erfolg.

Stimmt. Ich produziere da schnell mal ein “Viral”, lade das auf youtube hoch und eine Woche später kennt jeder dieses Video … Schön, wenn es so einfach wäre, oder? Doch gehören zur Produktion der Virals, wie zu jeder anderen Kampagne auch, operationalisierende Taktiken, die durch eine Strategie Zusammenhänge erklären können/müssen. Sehr gute und vor allem nachhaltige “Virals”, wie die der Telekom-Flashmobs oder auch die anderer großen Marken, zeigen es auf. Es geht. Auch nachhaltig. “Self-made” Virals hingegen erfüllen sicherlich für einen Moment den Hypeanspruch, verpuffen danach aber genauso schnell, wie sie gekommen sind. Also Viral + billig = Erfolg ist leider in den wenigsten Fällen umzusetzen. Will man eine erfolgreiche Produktion, muss man eben auch in qualitative Maßnahmen investieren.

Und hier geht es zum Blogeintrag von Klaus-Dieter Knoll…

Was ich da gestern in meinem Postfach hatte, hat mich umgehauen. Sind hierzulande die Rundfunkanstalten eher darauf aus die Nichtzahler direkt auf die rechtlichen Gegebenheiten hinzuweisen, ist Schweden bereits viele Schritte weiter. Aber lieber selbst miterleben, wie die Schweden im Internet ein Viral schaffen, dass sogar eine eindeutige Botschaft erkennen lässt.

Neues Bild

Egg

Nur mal so…

…im vorbeigehen. Hier ein interessantes Interview mit Kathrin Passig auf tagesschau.de… Bin dann auch schon wieder weg…

Hen

Web 2.0 Aufreger 2009

Die Agentur webguerillas hat eine Recherche durchgeführt, die zeigt, dass man web 2.0 respektive Social Media doch ernst nehmen sollte. Ich habe bereits in einem anderen Blogeintrag darauf hingewiesen, wie sich soziale Netzwerke auf Unternehmen auswirken können, aber anscheinend gibt es immer noch genügend Unternehmen, die das nicht verstehen. Selbst die “großen” und einflussreichen … sehr merkwürdig.

Wie dem auch sei, das Magazin “internet – world business” hat die Analyse der webguerillas einmal aufgenommen und zusammengefasst.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und bin auf die Aufreger 2010 bereits gespannt.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2010.

Wie sagt Herr Busse immer so schön: bleiben Sie uns gewogen.

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