Archiv für die Kategorie 'Kommunikation'

PR ist ein probates Mittel um Unternehmen zu präsentieren. Wenn PR gut läuft, dann ggf. sogar effizienter als so manche Werbemaßnahme. Doch nicht nur gestandene Unternehmen und Unternehmer können oder sollten sich die Dienste einer PR-Agentur gönnen – nein, auch Gründer profitieren davon.

Da es aber immer wieder Mißverständnisse darüber gibt was eine PR-Agentur leisten kann oder leisten muß, gibt es einen sehr schönen Artikel von Tilo Bonow im Online-Magazin “Gründerszene”, der so manchem Unternehmer vielleicht einmal die Augen öffnet.

PR-Agenturen sind sinnvoll und wirksam – aber auch sie können nicht zaubern, wie es die Erfahrungen z.B. mit Sportvereinen dieser Welt zeigten.

Den Artikel findet Ihr hier.

Laut einer Studie des BSI (Brand Science Institute) ist ein Großteil der Kunden mit Social Media-Aktivitäten von Unternehmen unzufrieden.

Warum das so kann man nun bei den Netathleten und beim Blog von Isabella Mader, einer Social Media Expertin der Donau Uni Krems, nachlesen.

Interessant ist es allemal. Ich bin ja mittlerweile nicht mehr so verwöhnt und schon froh, wenn Unternehmen sich überhaupt dem Thema Social Media stellen und es nutzen.

Da sollte man einen gewissen Lernprozeß schon zubilligen.

Da hat Coca Cola doch mal wieder den Vogel abgeschossen. Klasse Aktion, bei der das reale Leben mit Facebook verknüpft wird.

In Israel veranstaltet Coca Cola jährlich eine Art Vergnügungspark mit verschiedenen Attraktionen, von der Wasserrutsche bis hin zur Massagebank. Jeder Besucher erhielt zu Beginn ein Armband, auf dem seine Facebook-Accountdaten gespeichert waren. Bei jeder Attraktion wurde ein Sensor aufgebaut, der einen “Gefällt mir” Button aktivierte, wenn der Besucher sein Armband davor hielt. In Echtzeit wurde diese Info dann an Facebook übertragen. Sogar Fotos etc. wurden gemacht. Aber seht Euch die Aktion einmal selbst an:

Mein Fazit: Gefällt mir!

Hen

Web 2.0 Aufreger 2009

Die Agentur webguerillas hat eine Recherche durchgeführt, die zeigt, dass man web 2.0 respektive Social Media doch ernst nehmen sollte. Ich habe bereits in einem anderen Blogeintrag darauf hingewiesen, wie sich soziale Netzwerke auf Unternehmen auswirken können, aber anscheinend gibt es immer noch genügend Unternehmen, die das nicht verstehen. Selbst die “großen” und einflussreichen … sehr merkwürdig.

Wie dem auch sei, das Magazin “internet – world business” hat die Analyse der webguerillas einmal aufgenommen und zusammengefasst.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und bin auf die Aufreger 2010 bereits gespannt.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2010.

Wie sagt Herr Busse immer so schön: bleiben Sie uns gewogen.

Ja, ich weiß – Social Media scheinen momentan das Hauptthema zu sein, wenn ich einen Beitrag verfasse. Es liegt aber wohl daran, dass unsere tägliche Arbeit zeigt wie ignorant viele Unternehmen mit dem Thema umgehen. Was aber in der Welt in diesem Bereich tatsächlich geschieht bleibt vielen verborgen, denn man interessiert sich nicht dafür.

Für Großunternehmen ist der Umgang mit sozialen Netzwerken heute ein absolutes Muß.

Warum?

Nun, immer wieder zeigen Beispiele, wie sehr sie einem Unternehmen schaden können. Im Umkehrschluß heißt das: richtig genutzt können sie einem Unternehmen aber helfen.

Das Handelsblatt hat durch ihren Mitarbeiter Thomas Knüwer einen Artikel veröffentlicht, der wieder einmal zeigt, dass Unternehmen Social Media nicht unterschätzen dürfen. Ganz im Gegenteil. Wenn nämlich z.B. ein Beschwerdemanagement heute bei Unzufriedenheit des Kunden nicht funktioniert, dann reicht oftmals das Verbreiten der Angelegenheit und des Frusts auf Social Media Plattformen aus, um einen herben Imageschaden zu verursachen.

Aussagekräftig folgendes Zitat des Artikels: “Doch da ist der Haken: Unternehmen heute – je größer, desto schlimmer – reden nicht mehr wie Menschen. Das beginnt in ihrem Inneren: E-Mails ersetzen persönliche Gespräche.” Noch schlimmer ist es nur noch, wenn Menschen auf E-Mails nicht einmal ein Feedback bekommen.

Ist es aber nur für Großunternehmen relevant?

Nein, denn durch den globalen Wettbewerb ist es für jedes Unternehmen mehr denn je notwendig sich auf allen möglichen Kanälen zu präsentieren. WELCHE Kanäle es letztlich sind, dass sind strategische Überlegungen. DAS es nötig ist – unbestritten.

Unternehmen, gleich ob Traditions- oder Gründungsunternehmen, aus den Bereichen Handel, Dienstleistung, Gastgewerbe, Sport oder sonstwas, haben eine große Chance durch das Nutzen der neuen Trends an Bekanntheit, Servicewahrnehmung usw. zuzunehmen, dazu bedarf es aber einer Öffnung gegenüber den neuen Medien und das Abstreifen der Beratungsresistenz.

Sehr schön übersetztes Filmchen (danke dafür!), das zeigt: SOCIAL MEDIA IST NICHT NUR EINE MODEERSCHEINUNG, sondern die ZUKUNFT!

Social Media

Die Internetmarketer von NCM.at haben in ihrem Blog “Tourismus Besprechungsraum” 10 Tipps des Circos Brand Karma Chefs Morris Sim in deutscher Sprache zusammengefasst. Da das Thema “Social Media in der Hotellerie” bereits behandelt wurde ist das glaube ich ein guter Zusatz. Natürlich sind die Tipps nicht nur für die Hotellerie interessant, auch andere Branchen können sie adaptieren.

Die zehn besten Tipps für Ihre Social Media Konzeption noch einmal en detail.

1. Was macht Ihr Hotel für Gäste besonders attraktiv?

Warum kommen Ihre Lieblingsgäste ausgerechnet zu Ihnen? Erzählen Sie Geschichten, die Sie über Facebook, Twitter & Co kommunizieren. Denn im Internet gibt es mit Sicherheit noch viel mehr Menschen, die zu Ihren Lieblingsgästen gehören.

2. Bleiben Sie Ihren Lieblingsgästen mit der richtigen Botschaft treu:

Wenn Sie Ihre USP ständig ändern, verwirren Sie Ihre Lieblingsgäste. Ihr Image sollte konstant und einheitlich sein und eine klare Botschaft transportieren.

3. Platzieren Sie sich dort, wo Ihre Gäste sind:

Zahlreiche Plattformen wie Facebook, Twitter, Xing oder Blogs bilden die Basis für Social Media Aktivitäten verschiedenster Art. Finden Sie heraus, welche dieser Plattformen Ihre Gäste nutzen und platzieren Sie sich genau dort. Tipp: Facebook ist eine der größten Social-Network-Plattformen – dort präsent zu sein, ist garantiert richtig.

4. Veröffentlichen Sie interessante Inhalte:

Locken Sie Ihre zukünftigen und bestehenden Gäste mit interessantem Content. Denn nur Inhalte mit Informationswert werden gelesen. Nullbotschaften gehören garantiert nicht auf Facebook, Twitter und Co.

5.Schaffen Sie Fans:

Fans auf Facebook und Followers auf Twitter haben die Möglichkeit, mit Ihnen in Verbindung zu bleiben, ohne persönliche Details preiszugeben. Genau das ist es, was Sie wollen: So können Sie sich auf die Inhalte, die sie kommunizieren wollen, konzentrieren.

6.Schaffen Sie Dialoge:

Reagieren und interagieren Sie: Verwechseln Sie Social Media nicht mit Ihrer persönlichen Werbeplattform. Seien Sie authentisch und personalisieren Sie Ihre Inhalte, wann immer es möglich ist.

7. Schaffen Sie Links zu Betrieben, die ähnliche Lieblingsgäste haben wie Sie:

Ein Hotel in den USA, das sich auf Allergiker spezialisiert hat, ist keine Konkurrenz für Sie, aber Gäste, die dort Urlaub machen, planen vielleicht in diesem Moment einen Urlaub in Österreich.

8. Verlinken Sie sich mit Ihren Partnerbetrieben und den Angeboten Ihrer Ferienregion.

So bieten Sie Ihren Gästen ein rundes Gesamtbild Ihrer Region und erzeugen ein unvergessliches Urlaubserlebnis im Kopf. Dazu gehören Links zu den Anreisemöglichkeiten, den Shuttle Diensten oder dem hoteleigenen Fitnesstrainer.

9. Antworten Sie schnell und mit Einfühlungsvermögen auf negative Einträge oder Kommentare.

Sie zeigen Ihr wahres Gesicht, wenn Sie unter Druck stehen: Sehen Sie solche Vorkommnisse als Chance, Ihre Gäste von Ihrem Produkt zu überzeugen.

10. Erstellen Sie einen Social Media Guide für Ihre Mitarbeiter:

Wie viele Ihrer Mitarbeiter sind auf Facebook, Twitter und Co? Sogenannte Guidelines schreiben vor, was Ihre Mitarbeiter beim Kommunizieren im Web beachten müssen, sobald es um den Arbeitgeber – also Ihren Betrieb – geht.

Ich habe bereits die Defizite von Unternehmen im Bereich der Onlinedarstellung angesprochen. Ich muß darauf nun doch noch einmal eingehen, weil es mir einfach nicht in den Kopf will, was ich manchmal online sehe. Unternehmen, auch große Mittelständler mit Tochterunternehmen, haben oftmals eine kaum erkennbare oder eben gar keine CI. Warum? Keinen Bock auf Markenbildung und Wiedererkennungswert? Oder werden andere Märkte und Regionen für wichtiger angesehen? Merkwürdig wenn man sieht, dass es Unternehmen gibt, die sich auf Messen pompös präsentieren und man dort richtig in die Vollen geht – während Webseiten und andere Mittel der Außendarstellung ein Kleinunternehmen vermuten lassen.

Ich stelle mir den Unternehmer vor, der solche Großunternehmen auf Messen kennen lernt und sich dann im Internet weitere Informationen holen will. Das muß einem Kulturschock gleichkommen. Wenn wenigstens die dargestellten Inhalte auf den Länderseiten identisch (schlecht) wären, dann könnte man zumindest vermuten, dass es so etwas wie eine Corporate Identity gibt – Fehlanzeige. Selbst die Länderseiten werden mit anderen Designs und sogar andersartigen Firmenlogos (!) versehen online gestellt.

Ich möchte an dieser Stelle ein zweites Mal mit dem Kopf schütteln und verspreche nun hoch und heilig: ich werde dieses Thema so schnell nicht wieder ansprechen.

Wir denken grade ernsthaft darüber nach, ob wir einen Award für die schlechteste Webseite, bzw. die schlechteste Außendarstellung vergeben sollen.

Ich weiß, ich bin manchmal ein Meckerkopp. Und auch jetzt werden Sie vielleicht beim Lesen fragen: “Warum mäkelt er wieder nur rum?”. Trotzdem werde ich es nun tun, denn wenn ich mich über etwas ärgere, dann mach ich das auch öffentlich. Punkt.

Manchmal frage ich mich nämlich wirklich was sich einige Unternehmen dabei denken. Immer wieder stoße ich bei Recherchen auf Webseiten, deren Informationsgehalte gleich null sind. Man könnte meinen, es handelt sich um 00Webseite, dem misteriösen Geheimagenten.

Man könnte im ersten Moment denken es sind meist Unternehmen, die als Einzelkämpfer unterwegs sind. Eine kleine e.K., eine Ein-Mann-GmbH oder eine GbR. Hier könnte man es ja unter Umständen vernachlässigen und auch verstehen. Aber nein, es sind auch weltweit agierende Großunternehmen dabei. Große Mittelständler mit durchaus namhaften Referenzkunden (zumindest die kann man manchmal erfahren).

Ich frage mich dann immer nach dem Sinn einer solchen Außendarstellung. Warum soll oder darf ein Interessent keine Informationen erhalten? Informationen zu Ansprechpartner fehlen, Abteilungen: Fehlanzeige. Produkte werden nur spärlich und wenn, dann schlecht dargestellt. Pressebereiche werden mir, sofern ich Pressemensch bin, vorenthalten und auch Basisinformationen rund um das Unternehmen will man mir aus irgend einem Grund verheimlichen. Darf ich nicht wissen wann das Unternehmen von wem gegründet wurde? Darf ich nicht wissen, wie es sich im Laufe der Zeit so erfolgreich entwickelt hat? Auch die CSR betreffend wird mal kurzerhand das Zitat “Tue Gutes und rede darüber.” umgewandelt in “Mache gar nichts und schweige Dich aus.”, oder was? Organisationsstrukturen sind sehr oft nicht einsehbar, welche z.B. geneigte Studenten bei ihrer Arbeit gerne einmal in Erfahrung bringen würden.

Einfach nur schade, manchmal ärgerlich und nicht zuträglich für das Unternehmensimage. Was also soll so etwas? Außer einem unprofessionellen anmutenden und faden Beigeschmack kann ich dort also nichts erkennen.

Noch mehr ärgert es mich, wenn ich, nur um einen Preis zu erfahren, tausende Mails schreiben oder Telefonate führen soll. Ich habe keine Zeit, warum also können online keine Preise bekannt gegeben werden? Aus Angst vor der Konkurrenz? Ich meine, wenn ich Preise auf Anfrage erhalte, warum nicht gleich online abrufbar einstellen?

Ich als User klicke sofort weg, wenn ich nicht das erhalte, was ich will. Ich will Preise für ein Produkt und wenn ich es nicht sofort erhalte, dann schaue ich beim Wettbewerber nach. Wenn der Preise hat, dann befasse ich mich auch mit seinem Produkt. Wenn es dann teurer ist als beim “Geheimniskrämer”, dann ist es mir letztlich auch egal – ich habe aber bekommen, was ich will: Information!

Heute, am 18.09.2009, findet in der Region Hannover der “2. Freiwilligentag für Unternehmen” statt.

2. Freiwilligentag der Region Hannover.

Was ist der “Freiwilligentag”?

Unternehmen stellen an dem Tag Arbeitskräfte frei, die dann z.B. in sozialen Einrichtungen einen Tag lang helfen können. Hierbei ist es egal, ob als Vorleser in Kindergärten, Essensausgabe bei den Tafeln oder ähnliche Dinge.

Wie ich finde eine gute Idee, um das Thema soziale Verantwortung von Unternehmen vorerst in kleinem Stil voranzutreiben. So ist das Thema CSR als solches zwar nicht ganzheitlich Gegenstand der Aktion, es zeigt aber wie wichtig es ist, dass Unternehmen diese Art der Verantwortung übernehmen. Und wenn es vorerst nur für einen Tag ist, so kann entsprechende Publicity dazu führen, dass die teilnehmenden Unternehmen sich letztlich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen und zu einem innerbetrieblichen Thema entwickeln.

Daumen hoch für diese Aktion!

Hoffen wir einmal, dass sich weitere Städte, Regionen etc. finden lassen, die einen ähnlichen Tag ins Leben rufen, um soziale Verantwortung zu initiieren.

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