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Weihnachten und das Web.

Eine interessante Meldung flatterte mir gestern ins Haus.

Laut einer Studie des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM , http://www.bitkom.org) nutzt bereits jeder Zehnte Communities und Blogs.

Diesem Trend trägt auch das Weihnachtsgeschäft in Sachen Post Rechnung, denn immer mehr Menschen vertrauen auf digitale Weihnachtsgrüße. Während Frauen häufiger Karten oder Briefe schreiben, so sind es hauptsächlich die männlichen Personen, die es lieber “digital machen”. Jeder Zehnte möchte seine Weihnachtsgrüße online versenden. Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM, ergänzt: „Kaum sind E-Mails eine Alternative zur traditionellen Weihnachtskarte geworden, bekommen sie von Web-2.0-Technologien neue Konkurrenz“.

Die Studie gibt uns folgende Zahlen preis:
- 28 Prozent schicken zu Weihnachten E-Mails (2008 waren es 33 Prozent)
- SMS sendet jeder Fünfte
- traditionelle Weihnachtskarte oder ein Weihnachtsbrief per Post sendet jeder Zweite, jedoch mit stark abnehmender Tendenz.

Weiterhin beachtlich: Senioren (62 Prozent) schreiben weit häufiger Briefe oder Postkarten als Teenager (43 Prozent), Frauen (58 Prozent) zudem häufiger als Männer (45 Prozent). Generell aber wird die handgeschriebene Weihnachtspost seltener. Brachten im vergangenen Jahr fast 60 Prozent der Bundesbürger eine Karte oder einen Brief auf den Weg, so sind es jetzt nur noch 52 Prozent.

Die Entwicklung scheint kaum aufzuhalten. Letztlich wird sich wieder einmal zeigen, dass das Arbeiten in sozialen Netzwerken für Unternehmen immer unumgänglicher wird – auch oder grade zur Weihnachtszeit.

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Wie Perlen vor die Säue!

Es tut immer weh, wenn eine Guerilla-Aktion eine solche Publicity erzielt und es augenscheinlich keinen Nutznießer gibt, der daraus einen Benefit hätte erzielen können. Gemeint ist der jüngst auf Sylt stattgefundene Flashmob, wo ein Student in MeinVZ (oh, nenne ich da etwa eine Social Community?) eine spontane Aktion geplant hat, der kurzerhand 5.000 Leute gefolgt sind. Eine ausgiebige Feier, die letztlich jedoch nicht jedem gefallen hat. Zumindestens nicht der Sylter Verwaltungsgemeinde. Sie verklagt nun den Studenten auf 25.000 Euro für Reinigungs- und Ordnungsarbeiten. Einen Betrag, den sich jedes Unternehmen gern in Rechnung stellen lassen würde, um solch eine Publicity zu erhalten. Nur schade, dass hier kein Nutznießer und keine geplante Aktion angedacht war. Aber der Student kämpft weiter und hat schon einen neue Gruppe in MeinVZ (ups, schon wieder dieser Name) gegründet, unter dem Namen: “Alle Mann zum Verwaltungsgericht, wir gewinnen den Prozess.” Von den Medien begleitet, ist das sicherlich eine Gruppe, die innerhalb kürzester Zeit wachsen wird und eine große Anhängerschaft in MeinVz (der Name kommt immer wieder) binden könnte. Beobachten wir das ganze mal, und vielleicht ergibt sich ja doch noch ein Nutznießer. Es wäre doch schade, wenn solch eine Publicity einfach wieder verpuffen würde.

Hier nur ein Paar Links:

Die Welt

Stern

Focus

Und hier auch noch ein Video, dass bei youtube schnell zu finden ist. Sogar MeinVz findet sich im Titel wieder :-)

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