Archiv für das Tag 'Social Media'

Laut einer Studie des BSI (Brand Science Institute) ist ein Großteil der Kunden mit Social Media-Aktivitäten von Unternehmen unzufrieden.

Warum das so kann man nun bei den Netathleten und beim Blog von Isabella Mader, einer Social Media Expertin der Donau Uni Krems, nachlesen.

Interessant ist es allemal. Ich bin ja mittlerweile nicht mehr so verwöhnt und schon froh, wenn Unternehmen sich überhaupt dem Thema Social Media stellen und es nutzen.

Da sollte man einen gewissen Lernprozeß schon zubilligen.

Was haben Social Media und Hunde gemeinsam?

Die Frage hätte ich mir auch gestellt, wenn ich nicht am Mittwoch mit meinem Sohnemann im Kino gewesen wäre.

Marmaduke heißt der Streifen und dieser hat letztlich tatsächlich mit Social Media zu tun.
Ich möchte keine Filmkritik schreiben – wobei der Streifen für Hundeliebhaber und Kids mit Sinn für coole Sprüche wirklich lustig ist.
Um Euch kurz im Bilde zu halten ein kleiner Handlungsabriss.

Eine Familie lebt in Cansas, zusammen mit der dänischen Dogge Marmaduke. Papa ist Marketing-Fuzzy (eigentlich eher Werbedesigner) in der Tierbranche. Er bekommt das Angebot eines Fastmarktführers für Bio-Hundefutter in Californien zu arbeiten und zieht sein Ding durch, meint Umzug und angenommene Stelle. Dies macht er allerdings, ohne seine Kinder zu fragen. Wie es komemn muß sind Hund, Sohn und Tochter letztlich unglücklich in Californien und Papas Ideen kommen in seiner neuen Firma auch nicht so gut an. Am Ende rettet Papa lieber seinen Hund als zu einer Firmenpräsentation zu gehen – und wird gefeuert.

Nun kommen die Social Media ins Spiel. Papa Phil hat zwar die Präsentation versaut und der Deal seines (jetzt Ex-)Arbeitgebers mit einem potenziellen Partner ist dadurch geplatzt, aber seine Hunderettungsaktion wurde von neuen Freunden seines Sohnes mit einer Cam aufgenommen und bei Youtube platziert. Das Video hatte ratz fatz über 600.000 Klicks und damit ist der Deal seines (nun wieder) Arbeitgebers doch noch geglückt.

Also liebe Unternehmer und Werbefuzzies: Social Media Integration ins Marketing lohnt sich tatsächlich. Auch wenn es sich hier nur um ein fiktives Hollywoodszenario handelt, so könnte ein ähnlicher Fall durchaus in der Realität vorkommen.

Social Media lohnen eben doch!

Marmaduke

Ich habe heute einen sehr interessanten Artikel und einen dazu geschriebenen User-Kommentar gelesen. Der Artikel mit dem Titel “Social media und Marketing – was tut der Mittelstand?” befindet sich hier: http://bit.ly/d4I87V und befasst sich mit einer Studie, ob und wieviele KMUs Social Media (hier vor allem Twitter) in der Region Ostwürttemberg nutzen oder nicht.

Interessant ist einmal die Feststellung, dass 59% von 250 befragten kleinen Unternehmen Twitter nicht kennen. 3% nutzen den Dienst nur, 89% planen den Einsatz nicht.

Eine Userin schrieb nunmehr einen Kommentar, der für mich etwas befremdlich ist. Sie outet sich als “großen Fan” von Social Media, schreibt aber auch, dass nicht zwingend jedes kleine Unternehmen auch etwas von der Nutzung hat – es sogar peinlich sein kann, wenn man es falsch nutzt. Insgesamt möchte ich der guten Frau ihre Meinung lassen, keine Frage.

Aber eine ihrer Aussagen stört mich dann doch etwas. Ich zitiere:”vielleicht sollte man sich mal überlegen auch kritisch drüber zu denken, es gibt auch unternehmen die sehr wohl noch immer ohne homepage auskommen.

RUMMS!

Selbstverständlich gibt es diese Unternehmen. Aber: ist es wirklich im Unternehmenssinne sich auf Stammkunden und “machen wir schon immer so”-Handlungsweisen zu verlassen? Gerade in Zeiten, in denen Akquiseformen immer mehr restriktiert werden?

Ich merke es an mir selbst. Wenn ich etwas Neues suche, egal ob regional oder lokal, dann schaue ich im Netz nach, ob es eine Webseite gibt. Anbieter ohne Webseite fallen ganz aus meiner Entscheidung raus, Anbieter mit unzureichenden Informationen auf ihrer Webseite ebenfalls.

Sicherlich kommen manche Unternehmen auch ohne Webseite aus, aber im Zuge der globalen Angebote und Vergleichsmöglichkeiten werden diese Unternehmen irgendwann diesem Umstand Tribut zollen, da bin zumindest ich mir sicher. Gleiches gilt natürlich auch für Unternehmen, die zwar Webseite und E-Mail haben, aber auf Anfragen nicht reagieren, weil sie ihre Mailkonten nicht abfragen.

Letztlich geht es bei der Frage “Online” doch speziell für kleinere Unternehmen darum sich kostengünstig präsentieren zu können. Wer kann es sich denn leisten sich nur auf die herkömmliche Akquise zu verlassen? Wer kann sich denn teure Präsentationsunterlagen leisten, wenn es via www doch um einiges günstiger machbar ist? Ich denke kaum einer kann es sich wirklich leisten, von daher ist in meinen Augen für eine Unternehmen (gleich welcher Größe) eine Webseite heutzutage ein MUSS! Die Nutzung von Social Media wird an Wichtigkeit zunehmen und kann eine Onlinepräsenz stark unterstützen. Es kommt natürlich immer auf die Zielgruppen an, aber z.B. für Consumer-Produkte ist eine weitgestreute Onlinepräsenz innerhalb eines gut geplanten Onlinekonzepts kaum zu überbieten.

Die Zeit wird zeigen wer, warum und vor allem wie überlebt.

Hen

Web 2.0 Aufreger 2009

Die Agentur webguerillas hat eine Recherche durchgeführt, die zeigt, dass man web 2.0 respektive Social Media doch ernst nehmen sollte. Ich habe bereits in einem anderen Blogeintrag darauf hingewiesen, wie sich soziale Netzwerke auf Unternehmen auswirken können, aber anscheinend gibt es immer noch genügend Unternehmen, die das nicht verstehen. Selbst die “großen” und einflussreichen … sehr merkwürdig.

Wie dem auch sei, das Magazin “internet – world business” hat die Analyse der webguerillas einmal aufgenommen und zusammengefasst.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und bin auf die Aufreger 2010 bereits gespannt.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2010.

Wie sagt Herr Busse immer so schön: bleiben Sie uns gewogen.

Hen

Weihnachten und das Web.

Eine interessante Meldung flatterte mir gestern ins Haus.

Laut einer Studie des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM , http://www.bitkom.org) nutzt bereits jeder Zehnte Communities und Blogs.

Diesem Trend trägt auch das Weihnachtsgeschäft in Sachen Post Rechnung, denn immer mehr Menschen vertrauen auf digitale Weihnachtsgrüße. Während Frauen häufiger Karten oder Briefe schreiben, so sind es hauptsächlich die männlichen Personen, die es lieber “digital machen”. Jeder Zehnte möchte seine Weihnachtsgrüße online versenden. Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM, ergänzt: „Kaum sind E-Mails eine Alternative zur traditionellen Weihnachtskarte geworden, bekommen sie von Web-2.0-Technologien neue Konkurrenz“.

Die Studie gibt uns folgende Zahlen preis:
- 28 Prozent schicken zu Weihnachten E-Mails (2008 waren es 33 Prozent)
- SMS sendet jeder Fünfte
- traditionelle Weihnachtskarte oder ein Weihnachtsbrief per Post sendet jeder Zweite, jedoch mit stark abnehmender Tendenz.

Weiterhin beachtlich: Senioren (62 Prozent) schreiben weit häufiger Briefe oder Postkarten als Teenager (43 Prozent), Frauen (58 Prozent) zudem häufiger als Männer (45 Prozent). Generell aber wird die handgeschriebene Weihnachtspost seltener. Brachten im vergangenen Jahr fast 60 Prozent der Bundesbürger eine Karte oder einen Brief auf den Weg, so sind es jetzt nur noch 52 Prozent.

Die Entwicklung scheint kaum aufzuhalten. Letztlich wird sich wieder einmal zeigen, dass das Arbeiten in sozialen Netzwerken für Unternehmen immer unumgänglicher wird – auch oder grade zur Weihnachtszeit.

Egg

Bohemian Rhapsody

Da wir uns nun einmal im Social Media Bereich zu Hause fühlen, hier auch mal einfach etwas, was die Social Media Welt heute am 28.11.2009 um 13:36 auf youtube bewegt. Und schaut man sich einmal ganz genau die Backroundsängerinnen zu Beginn an, passt es dann ja auch irgendwie wieder zu uns. In diesem Sinne wünschen wir allen einen ruhigen und gesegneten 1. Advent!

Der Onlinedienst Travolution hat einen interessanten Artikel zum Thema Reiseagenturen und Social Media herausgegeben. Ich möchte ihn Ihnen nicht vorenthalten.

Travel companies to focus on social media in 2010

Author: Linda Fox | 27 November 2009

Social media is seen as the greatest challenge in online marketing for 2010, according to a survey from search marketing specialist Bigmouthmedia.

The company surveyed the industry to gauge views on online marketing spend going forward as well as perceived challenges and opportunities .

Despite social media being seen as a challenge, respondents described initiatives in the area as their top innovations this year as well as those planned for 2010.

When it came to marketing spend, online continues to get an increasing share of the total budget – up from 39% in 2008, 50% in 2009 and an estimated 57% in 2010.

However, some areas within travel, such as travel comparison sites, holiday rental specialists and online travel agencies, are anticipating spending more than 80% of their total marketing budgets online.

Paid search received the highest portion of online budgets with an average of 37%, followed by search engine optimisation at 18% and display at 17%.

While only 7% of online marketing spend was devoted to social media this year, 60% of respondents said they would be increasing their social media and search engine optimisation budgets next year.

Some 60% said they would either maintain or decrease pay-per-click spend next year although the overall paid search budget is expected to grow in 2010.

Respondents also said the economic climate was the greatest challenge facing the industry as a whole.

Ja, ich weiß – Social Media scheinen momentan das Hauptthema zu sein, wenn ich einen Beitrag verfasse. Es liegt aber wohl daran, dass unsere tägliche Arbeit zeigt wie ignorant viele Unternehmen mit dem Thema umgehen. Was aber in der Welt in diesem Bereich tatsächlich geschieht bleibt vielen verborgen, denn man interessiert sich nicht dafür.

Für Großunternehmen ist der Umgang mit sozialen Netzwerken heute ein absolutes Muß.

Warum?

Nun, immer wieder zeigen Beispiele, wie sehr sie einem Unternehmen schaden können. Im Umkehrschluß heißt das: richtig genutzt können sie einem Unternehmen aber helfen.

Das Handelsblatt hat durch ihren Mitarbeiter Thomas Knüwer einen Artikel veröffentlicht, der wieder einmal zeigt, dass Unternehmen Social Media nicht unterschätzen dürfen. Ganz im Gegenteil. Wenn nämlich z.B. ein Beschwerdemanagement heute bei Unzufriedenheit des Kunden nicht funktioniert, dann reicht oftmals das Verbreiten der Angelegenheit und des Frusts auf Social Media Plattformen aus, um einen herben Imageschaden zu verursachen.

Aussagekräftig folgendes Zitat des Artikels: “Doch da ist der Haken: Unternehmen heute – je größer, desto schlimmer – reden nicht mehr wie Menschen. Das beginnt in ihrem Inneren: E-Mails ersetzen persönliche Gespräche.” Noch schlimmer ist es nur noch, wenn Menschen auf E-Mails nicht einmal ein Feedback bekommen.

Ist es aber nur für Großunternehmen relevant?

Nein, denn durch den globalen Wettbewerb ist es für jedes Unternehmen mehr denn je notwendig sich auf allen möglichen Kanälen zu präsentieren. WELCHE Kanäle es letztlich sind, dass sind strategische Überlegungen. DAS es nötig ist – unbestritten.

Unternehmen, gleich ob Traditions- oder Gründungsunternehmen, aus den Bereichen Handel, Dienstleistung, Gastgewerbe, Sport oder sonstwas, haben eine große Chance durch das Nutzen der neuen Trends an Bekanntheit, Servicewahrnehmung usw. zuzunehmen, dazu bedarf es aber einer Öffnung gegenüber den neuen Medien und das Abstreifen der Beratungsresistenz.

Immer wieder werden wir gefragt, wie denn Unternehmen Social Media nutzen können. Natürlich weist man dann auf die Möglichkeiten via Twitter, Xing, LinkedIn, Youtube etc. hin. Schön sind aber immer wieder Beispiele von Unternehmen, denn auch Videos sagen mehr als 1000 Worte.

Ein perfektes Beispiel dafür, wie Unternehmen z.B. Facebook nutzen können zeigt IKEA in einem Video.

Zusätzlicher Effekt: neben der wirklich tollen Aktion an sich wird eben auch in Blogs wie diesem auf die Aktion hingewiesen – und die Verbreitung steigt zusätzlich. Einfach clever die IKEAs.

Sehr schön übersetztes Filmchen (danke dafür!), das zeigt: SOCIAL MEDIA IST NICHT NUR EINE MODEERSCHEINUNG, sondern die ZUKUNFT!

Social Media

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