Die Agentur webguerillas hat eine Recherche durchgeführt, die zeigt, dass man web 2.0 respektive Social Media doch ernst nehmen sollte. Ich habe bereits in einem anderen Blogeintrag darauf hingewiesen, wie sich soziale Netzwerke auf Unternehmen auswirken können, aber anscheinend gibt es immer noch genügend Unternehmen, die das nicht verstehen. Selbst die “großen” und einflussreichen … sehr merkwürdig.
Wie dem auch sei, das Magazin “internet – world business” hat die Analyse der webguerillas einmal aufgenommen und zusammengefasst.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und bin auf die Aufreger 2010 bereits gespannt.
Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2010.
Wie sagt Herr Busse immer so schön: bleiben Sie uns gewogen.
Eine interessante Meldung flatterte mir gestern ins Haus.
Laut einer Studie des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM , http://www.bitkom.org) nutzt bereits jeder Zehnte Communities und Blogs.
Diesem Trend trägt auch das Weihnachtsgeschäft in Sachen Post Rechnung, denn immer mehr Menschen vertrauen auf digitale Weihnachtsgrüße. Während Frauen häufiger Karten oder Briefe schreiben, so sind es hauptsächlich die männlichen Personen, die es lieber “digital machen”. Jeder Zehnte möchte seine Weihnachtsgrüße online versenden. Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM, ergänzt: „Kaum sind E-Mails eine Alternative zur traditionellen Weihnachtskarte geworden, bekommen sie von Web-2.0-Technologien neue Konkurrenz“.
Die Studie gibt uns folgende Zahlen preis:
- 28 Prozent schicken zu Weihnachten E-Mails (2008 waren es 33 Prozent)
- SMS sendet jeder Fünfte
- traditionelle Weihnachtskarte oder ein Weihnachtsbrief per Post sendet jeder Zweite, jedoch mit stark abnehmender Tendenz.
Weiterhin beachtlich: Senioren (62 Prozent) schreiben weit häufiger Briefe oder Postkarten als Teenager (43 Prozent), Frauen (58 Prozent) zudem häufiger als Männer (45 Prozent). Generell aber wird die handgeschriebene Weihnachtspost seltener. Brachten im vergangenen Jahr fast 60 Prozent der Bundesbürger eine Karte oder einen Brief auf den Weg, so sind es jetzt nur noch 52 Prozent.
Die Entwicklung scheint kaum aufzuhalten. Letztlich wird sich wieder einmal zeigen, dass das Arbeiten in sozialen Netzwerken für Unternehmen immer unumgänglicher wird – auch oder grade zur Weihnachtszeit.